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Rekultivierung/Renaturierung

Rekultivierung : Weinanbau im Steinbruch

Das Lafarge Werk Karsdorf liegt inmitten des Saale-Unstruttals, dem nördlichsten Weinanbaugebiet Europas. Der Weinbau kann hier auf eine über 1.000-jährige Geschichte zurück blicken. Dieser regionalen Besonderheit wollte man Rechnung tragen, als die ersten Überlegungen zur Rekultivierung des alten Steinbruchs angestellt wurden. So lag es nahe, einen Teil der Abbaufläche für den Weinanbau zur Verfügung zu stellen.


Gemeinsam mit dem Weingut Lützkendorf aus Bad Kösen wurden 3,6 Hektar Fläche im alten Steinbruch mit zusätzlicher Erde und Kalkstein für die Anpflanzung der Reben vorbereitet. Inzwischen wachsen seit einigen Jahren auf dem Weinberg „Karsdorfer Hohe Kräte" Trauben für Silvaner, Weißburgunder und Riesling. Das Klima ist für den Weinanbau ideal: Im Sommer heiß und trocken, im Winter mild und feucht. Diese guten Anbaubedingungen werden durch den alten Steinbruch sogar noch verbessert, da die riesige Kalksteinwand die Wärme der Sonne sehr gut speichert. So wundert es nicht, dass in unmittelbarer Nähe des Zementwerks Jahr für Jahr edle Tropfen reifen, die schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten haben.

Renaturierung: Streuobstwiesen in Wössingen

Das Lafarge Werk Wössingen liegt im Kraichgau in Baden. Das Klima ist südlich, die Sonnenscheindauer sehr hoch, es gibt herrliche Wälder und Wiesen, Wein und viel Wasser. Umgeben von Rhein und Neckar, dem Odenwald im Norden und dem Schwarzwald im Süden, liegt die Landschaft idyllisch eingebettet zwischen Heidelberg und Karlsruhe. Die "badische Toskana", wie der Kraichgau auch genannt wird, ist für seine sanfte Hügellandschaft mit zahlreichen Streuobstwiesen bekannt.

 

Dies wurde bei der Renaturierung des Wössinger Steinbruchs berücksichtigt. Das Ziel: Die Abbaufläche wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück zu versetzten und in die Landschaft zu integrieren. Daher wurden auf dem Steinbruchgelände großzügige Streuobstwiesen angelegt. Aufgrund des Klimas sind die Obstbäume sehr ertragreich. Verschiedene Tierarten haben sich mittlerweile in den Wiesen angesiedelt. Rehe, Wildschweine, verschiedene Vogelarten, wie die Gebirgsstelze, der Sperber, aber auch gefährdete Arten wie der Wanderfalke und der Uhu haben hier ein neues Zuhause gefunden.

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Partnerschaft mit dem WWF

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2000 hat Lafarge als erstes Industrieunternehmen einen Vertrag als „Conservation Partner" mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) unterzeichnet. Ziel der Kooperation ist es, das Energie- und Umwelt- management von Lafarge ständig weiter zu verbessern. 2009 hat Lafarge seine Partnerschaft mit dem WWF erneut um vier Jahre verlängert.