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Volle Fahrt voraus |
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Wenn Daniel Sturm im Ruderboot sitzt, ist er in seinem Element. Mit kräftigen Zügen gleitet er über das Wasser und pflügt mit seinem Boot durch die Wellen. Der 33-jährige ist Mitglied der deutschen Handicap-Rudernationalmannschaft und wird von Lafarge als Sponsor unterstützt.
Seit einem unverschuldeten Verkehrsunfall vor zehn Jahren sitzt Daniel Sturm im Rollstuhl. Ein krasser Einschnitt, der für den jungen Mann aus Bad Bibra nur schwer zu verkraften war. Der Rudersport ist für Daniel zum neuen Lebensinhalt geworden. Vor drei Jahren begann er mit dem Rudern und hat sich seitdem weit nach vorne gearbeitet. „Anfangs fingen wir bei acht Minuten auf 1.000 Meter an", berichtet Trainer Herwig Ritter, „jetzt liegt Daniels Bestzeit bei 5:57 Minuten." Das ist gerade mal eine Minute langsamer als der aktuelle Olympiasieger von Peking. |
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Sympathisches Naturtalent |
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Der 33-jährige Sportler ist ein Naturtalent. „Daniel bringt sehr gute Voraussetzungen für den Rudersport mit: Er ist muskulös, hat die passende Größe und eine gute Armspannweite", erläutert sein Trainer Herwig Ritter. Das ist ganz besonders wichtig, da Daniel nur mit den Armen rudern kann und die komplette Bewegung aus dem Oberkörper kommt. „Arms only Männer-Einer" nennt sich das im Fachjargon.
„Bei Daniel kommt hinzu, dass er die richtige Einstellung und den absoluten Willen hat", so der Trainer. „Deshalb habe ich mich auch auf Anhieb bereit erklärt, ihn zu trainieren". Und zwar ehrenamtlich. Herwig Ritter, der früher Rudern selbst als Leistungssport betrieben hat, betreut im Olympiastützpunkt Magdeburg-Halle neben Ruderern auch Sportler anderer Disziplinen. |
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Trainieren für Olympia |
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Das große Ziel ist klar: Die Teilnahme an den Paralympics 2012 in London. „Ich will mir selbst und der ganzen Welt beweisen, dass auch mit Handicap alles möglich ist. Das ist für mich eine große Chance." Eine Chance, für die Daniel einiges auf sich nimmt. So trainiert er eine Woche zu Hause Kraft, Ausdauer und Fitness. Jede zweite Woche fährt er nach Halle, um auf der Trainingsstrecke des Olympiastützpunkts zu rudern. „Allerdings ist Bad Bibra 60 Kilometer von Halle entfernt und meine Familie kann mich nicht jeden Tag zum Training fahren", erklärt der Auswahlruderer. Deshalb übernachtet Daniel in Halle und kann so jeden Tag zwei Mal aufs Wasser. |
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Unterstützung von Lafarge |
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„Das wäre ohne die Unterstützung von Lafarge nicht möglich", erklärt Ritter, „dann könnten wir auf dem hohen Niveau nicht weitermachen". Für Lafarge bedeutet dieses Engagement, seine gesellschaftliche Verantwortung auf regionaler Ebene ernst zu nehmen. „Der Rudersport passt sehr gut zu Lafarge Zement: Disziplin, Ausdauer, Fairness, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit sind Werte, die wir unterstützen und fördern möchten", so Solène Oger, Marketing Direktorin bei Lafarge Zement. „Außerdem haben wir durch die Betonkanuregatta einen direkten Bezug zum Wasser- und insbesondere zum Rudersport." |
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