Alles über Lafarge Gips
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Baustoff Gips

GIPS – ein Baustoff mit Geschichte

Da hat die Natur vor ca. 200 Millionen Jahren ganze Arbeit geleistet! Als Europa ein Flachmeer mit nur wenigen Verbindungen zu den Weltmeeren war, herrschten tropische Bedingungen. In den warmen, seichten Gewässern verdunstete das Meerwasser und es lagerten sich Calziumsulfat-Kristalle ab. So entstanden die heutigen Gipslagerstätten.

 

Frühe Verwendung
Bereits Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung wurde es als Bindemittel eingesetzt. Angewendet als Mörtel, fand gebrannter Gips schon beim Bau der Türme von Jericho und beim Errichten der Pyramiden in Ägypten Verwendung. Hinweise auf die Nutzung finden sich ebenso in den Keilschriften der Sumerer und Babyloner. Bei den Römern war Gips besonders zur Gestaltung von Ornamenten beliebt.

 

Die Namensgeber
Den gezielte Gebrauch von Gips entwickelten wahrscheinlich die Griechen, die ihm den Namen gaben (griechisch „Gypsos“). Sie waren es auch, die das Wort für die durchsichtige, glimmerähnliche Form des Gipses prägten, den sie in Fenstern einsetzten. Das durchscheinende Licht wirkte wie mildes Mondlicht – daher Mondgestein genannt.


Der Weg in die Moderne
Mit dem Untergang des Römischen Reiches geriet der Baustoff in Vergessenheit. Erst ab dem 11. Jahrhundert nahm die Verwendung von Gips wieder zu. Eingesetzt wurde er dabei zum Verfugen von Mauerwerk und Ausfachen von Innenwänden. Meisterhafte Stuckarbeiten des 17. Jahrhunderts zeugen von den kreativen Einsatzmöglichkeiten des Naturproduktes.

 

Der Baustoff heute
Heute ist Gips aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Neben den zahlreichen Bauprodukten gibt es auch Spezialgipse für die Keramikindustrie, Gießereien, Ziegeleien, Brauereien, für die Landwirtschaft und in der Medizin für Chirurgie und Zahntechnik. Es ist ein vielseitig einsetzbarer Baustoff: Sicher, ökologisch unbedenklich, natürlich und baubiologisch wertvoll.
Gips (chemisch Calciumsulfat; Formel: CaSO4 x 2H2O) sorgt für ein gesundes Raumklima. Er nimmt Raumfeuchte aus der Luft und speichert sie. Ist die Umgebung zu trocken, gibt er die gespeicherte Feuchtigkeit einfach wieder ab.

 

REA-Gips
Was in der Natur mehrere Millionen Jahre gedauert hat, geht heute in Kohlekraftwerken innerhalb weniger Stunden. Dort entstehen im Kalkwaschverfahren, einem nassen Reinigungsverfahren mit natürlichem Kalk, Gipskristalle in hoher Reinheit und naturidentischer Qualität – sogenannter REA-Gips (Rauchgasentschwefelungsanlagen-Gips).

Die Vorteile des Baustoffes Gips auf einen Blick

  • geruchsfrei
  • chemisch neutral (ph-Wert 7)
  • fördert die Wohnbehaglichkeit und reguliert das Raumklima
  • ist ein nicht brennbarer Baustoff
  • besitzt eine gute Wärmedämmfähigkeit
  • liegt im Vergleich von Spurenelementen weit unter den Grenzwerten

Die Vorteile von Lafarge Gipsplatten auf einen Blick

  • Lafarge Gipsplatten können einfach mit einem Gipsmesser auf Maß geschnitten werden
  • Die Kantenausbildungen ermöglichen eine problemlose Verspachtelung und eine glatte Oberfläche
  • Die Form der Kanten ermöglicht die Aufnahme einer zusätzlichen Bewehrung. Durch die Verwendung von Bewehrungsstreifen wird das Risiko der Rissbildung gemindert
  • Durch den entstehenden Wandhohlraum wird die Installation von Kabeln und Rohrleitungen
    vereinfacht
  • Werden Lafarge Gipsplatten zum trockenen Innenausbau eines Gebäudes eingesetzt, wird keine
    zusätzliche Feuchtigkeit in den Baukörper eingebracht
  • Lafarge Gipsplatten sind genormte Produkte, sie gehören der Baustoffklasse A2 (nicht brennbar) an
  • Brandschutzkonstruktionen mit einer Feuerwiderstandsdauer von bis zu drei Stunden sind realisierbar
  • Mit Lafarge Schallschutzkonstruktionen können hohe Luftschall- und Trittschalldämmwerte erreicht werden
  • Lafarge Gipsplatten sind biegbar und formbar und erlauben eine fast grenzenlose Gestaltung der Innenräume des Gebäudes

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Letztes Update am 14/06/2011

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