Bildnachweis: Michael Rasche/Dortmund
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Parkhäuser sind trist, grau und hässlich? Von wegen. In Aachen beweist das Parkhaus des Justizzentrums, dass es auch anders geht: mit leuchtendem Rot, präzisen Betonfertigteilen und Kunst am Bau.
Auf acht Etagen brachten die Architekten Weinmiller aus Berlin 400 Parkplätze für die Mitarbeiter des Justizzentrums unter. Das Parkhaus besteht aus 2.500 viereinhalb Meter langen, leuchtend roten Betonfertigteilen, die eine Art Flechtstruktur bilden. Mit dem kräftigen Rot passt sich der Bau perfekt an das alte Gerichtsgebäude aus rotem Backstein an. Die Betonfertigteile greifen unterschiedlich geschichtet so ineinander, dass Öffnungen zur natürlichen Belüftung entstehen. Die roten Fertigteile stechen umso mehr ins Auge, als kuriose Worte wie „Feldhase", „Marzipan", „lauwarm" oder „Murmel" auf ihnen stehen. Der Schweizer Künstler Remy Zaugg, der für seine Wortkunst an Gebäuden bekannt ist, hat die Begriffe ausgewählt, um die Passanten zum Nachdenken anzuregen.
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