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1976 Lafarge beteiligt sich am Zementwerk Wössingen und fasst damit auf dem deutschen Markt Fuß. Das Werk hat eine Produktionskapazität von 0,7 Millionen Tonnen Zement und beschäftigt 100 Mitarbeiter. |
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1992 Nach der Wende erwirbt Lafarge das Werk Karsdorf. Mit einer Produktionskapazität von vier Millionen Tonnen Zement und 3.000 Beschäftigten war Karsdorf damals das größte Zementwerk in der ehemaligen DDR. Umfangreiche Modernisierungs- und Umstrukturierungsarbeiten folgen, um das Werk wettbewerbsfähig zu machen. |
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1993 Gründung der „Stiftung Aufbau-Unstrut-Finne", um den Personalabbau in Karsdorf abzufedern, neue Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und die wirtschaftliche Infrastruktur der Region zu verbessern. Neben der Unternehmensförderung vergibt die Stiftung gemeinsam mit dem Werk Karsdorf Stipendien an qualifizierte Studenten aus der Region. |
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1994 Lafarge übernimmt das Zementwerk Wössingen zu 100%. |
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1995 Einweihung des umstrukturierten Karsdorfer Werkes, das nun mit einer Produktionskapazität von über zwei Millionen Tonnen und 230 Mitarbeitern zu den größten und modernsten Zementwerken in Europa zählt. |
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1997 Bau des 65 Meter hohen Kombi-Turms im Werk Karsdorf. Die Anlage ermöglicht es, eine Vielzahl an Spezialbindemitteln zu mischen. |
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1998 Lafarge übernimmt das Werk in Sötenich, das mit 90 Mitarbeitern und einer Produktionskapazität von 0,5 Millionen Tonnen Zement das kleinste der drei deutschen Lafarge Werke ist. |
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2008 Lafarge beginnt, das Werk in Wössingen zu modernisieren und vom Halbtrocken- auf das energieeffiziente und umweltschonende Trockenverfahren umzustellen. |
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2009 Die Klinkerproduktion in Sötenich wird eingestellt und das Werk als Mahlwerk weiter betrieben. |



