|
Vom Steinbruch zum Kunden |
|
|
Kalkstein ist der wichtigste Ausgangsstoff für die Zementherstellung. Dieser wird im Steinbruch durch Sprengung gelöst, in einer Brecheranlage zerkleinert und anschließend auf Förderbändern zum Zementwerk transportiert. |
|
|
Herstellung des Rohmaterials Die Rohmaterialien (Kalkstein und Ton-Komponenten) weisen schwankende Zusammensetzungen auf. Deshalb werden sie in der Rohmaterialhalle prähomogenisiert. Dann werden die Ausgangsstoffe Kalkstein, Ton, Sand und Eisenerz in Kugelmühlen zu Rohmehl vermahlen. |
|
Vorwärmung und Brennprozess Nach einer Zwischenlagerung in Silos wird das Rohmehl im Wärmetauscher auf ca. 800 °C vorgewärmt. Im Drehrohrofen findet dann bei ca. 1.450 °C der Brennprozess zur Sinterung statt. Aus dem Rohmehl entsteht dabei durch chemisch-mineralische Reaktion der Zementklinker, der sofort nach dem Brennen im Kühler auf rund 100 °C abgekühlt wird. |
|
Steuerung des Herstellungsprozesses Im Leitstand, von dem aus der gesamte Herstellungsprozess gesteuert wird, laufen alle Daten zu Qualität, Umwelt und Prozessen zusammen. Monitore zeigen alle Informationen und Steuerungsbefehle; per Mausklick ist jede Stelle des Werkes erreichbar. |
|
Automatische Qualitätssicherung Eine Vielzahl von Kontrollen stellt die gleichbleibend hohe Qualität des Lafarge Zements sicher. Ein automatisches System zur Entnahme und Analyse von Proben lässt Unregelmäßigkeiten bereits erkennen, bevor sie sich auf die Produktqualität auswirken können. |
|
Lagerung und Mischen der Komponenten In den Verladesilos werden die fertigen Zementsorten gelagert. Im 72 Meter hohen Kombi-Turm des Zementwerks Karsdorf können speziell auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Spezialbindemittel gemischt werden. |
|
Abfüllen und Verladen des Zements Der Zement wird lose als Silozement in entsprechenden LKW, in Silowagen der Bahn oder in 25 kg-Säcken zu seinem Zielort gebracht. Dabei ist eine schnelle, fehlerfreie Beladung durch den hohen Automatisierungsgrad sichergestellt. Auch das Abfüllen der Sackzemente erfolgt in der Packerei automatisch. |
Warum verursacht die Zementproduktion CO2? |
|
|
Die Zementherstellung verursacht auf natürlichem Wege CO2 : 60% davon entstehen durch die chemisch-mineralische Umwandlung des Kalksteins bei hohen Temperaturen. 40% entstehen durch das Aufheizen der Brennöfen auf 1500 °C, die für den Brennvorgang erforderlich sind. Die weltweite Zementherstellung ist verantwortlich für 5% der globalen CO2-Emissionen. |
|
